Bodenstabilisierung

PowerSoil ist ein pysikalisch wirkendes 2- Komponenten Additiv auf Basis von umweltverträglichen Stoffen Die Wirkungsweise des PowerSoil-Systems beruht auf einem natürlichen Prozess, ähnlich der Jahrtausende währenden Verfestigung von Sandstein.


Die Stabilisierung und Abdichtung von Böden mit dem PowerSoil System erfolgt durch den Einsatz von zwei Komponenten: einer pulverförmigen Komponente PowerSoil Powder - PS-P, und einer flüssigen Komponente PowerSoil Liquid - PS-L.

Im Boden befinden sich Hohlräume, die mit Luft und Wasser gefüllt sind. Zudem ist jeder Partikel des Bodens mit einem Haftwasserfilm umhüllt. PowerSoil beeinflusst den Poren- und Mikroporenbereich der Böden grenzflächenaktiv. Es bricht den Haftwasserfilm um die Feinteilchen auf und wirkt im Boden elektro-physikalisch. Dabei kommt es zu einer nicht umkehrbaren Zusammenballung der Fein- und Feinstteile des behandelten Bodens.

Durch die hydrophobierenden Eigenschaften der Powersoil Komponenten wird das Eindringen von Wasser in die Kapillaren des behandelten Bodens verhindert. PowerSoil reduziert auf diese Weise die Wasseraufnahme des Bodens zusätzlich. .

Durch die Wirkungsweise von PS-P und PS-L können die Bodenpartikel bei einer Verdichtung näher aneinander gedrückt werden und eine Konsolidierung des Bodens findet statt. Eine optimale Bodenfeuchtigkeit unter Reduzierung der spezifischen Oberfläche des Korngefüges ist das Resultat. Der als minderwertig geltende Boden wird in seinen Eigenschaften in Bezug auf Tragfähigkeit, Stabilität und Wasseraufnahmeverhalten bleibend verbessert. Der Boden Ist nach der Behandlung mit PowerSoil ähnlich einer Sandsteinschicht.

Anwendungsmöglichkeiten von PowerSoil

Die PowerSoil Mischungen sind einsetzbar im Straßen- und Wegebau, bei der Befestigung von Flächen und Plätzen, im Schienen- und Gleisbau, zur Immobilisierung von belasteten Böden und im Deponiebau sowie im Wasserbau.

Verarbeitung von PowerSoil

Eine gründliche Bodenanalyse im Labor zur Bestimmung der Bodenparameter (Kornverteilung, Proctordichte, Wassergehalt) geht jeder Anwendung voraus. Hier werden die erforderlichen Baugrunddaten ermittelt, aufgrund derer die Fachplanung und die exakte Bestimmung der spezifischen Mischung des Projektbezogenen PowerSoils erfolgen kann.

Grundsätzlich sind alle Bodenarten für die Anwendung des PowerSoil Systems geeignet.Voraussetzung für die Wirksamkeit der PowerSoil-Komponenten ist, dass der Feinkornanteil des Bodens (Korngröße < 0,063 mm) mindestens 10% für eine Bodenstabilisierung und 30% für Abdichtung beträgt. Ein ausreichender Anteil davon aus sollte aus Tonmineral bestehen. Sofern der Feinkornanteil niedriger ist, können entsprechende Fraktionen zugefügt werden.

Die beiden Komponenten PS-P und PS-L werden mit Sprüh- und Streugeräten in der richtigen Dosierung aufgebracht. Für eine optimale Aufbereitung von Böden sind geeignete Bodenmischanlagen (Bodenfräsen) erforderlich.Nach dem Mischvorgang wird profiliert und verdichtet.

Die Einsatzmöglichkeiten von PowerSoil liegen in den Bereichen Wasserbau, Deponiebau, Bahnbau, Straßen- und Wegebau, Garten- und Landschaftsbau sowie aus der Injektionstechnologie. Für jeden Bereich werden optimierte PowerSoil Mischungen angeboten.